Historischer Bahnhof Gadebusch

Regionalmarke für Station Burgsee - Restaurant Station Burgsee

SVZ | 25.03.2013

Für Leib und Seele: Restaurant im alten Gadebuscher Bahnhof und Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee besiegeln Partnerschaft

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Nadine Miller (4.v.l.) nimmt die Plakette von Susanne Hofmeister vom Amt für das Biosphärenreservat entgegen. Verlängert wurde die Partnerschaft mit Bäckermeister Ulrich Klug (l.), Schäfer Detlef Mohr (3.v.l.), Catrin Schult vom Ziegenhof Rögnitz (4.v.r.) und Physiotherapeutin Gabriele Kardoff (r.). Zur Jury gehören Christine Ilic (m.) und Astrid Winkelmann (2.v.r.). Ebenfalls auf dem Foto ist Robert Götte (2.v.l.), seit Juli 2012 Koch im Restaurant „Station Burgsee“.
Fotos: Hans Taken (2)

 

GADEBUSCH Wer mit der Regionalmarke „Für Leib und Seele“ des Biospährenreservates Schaalsee-Amtes werben will, der braucht manchmal einen langen Atem. Die Liste der zu erfüllenden Auflagen ist lang, die Kontrollen der regionalen Jury, die letztlich die Vergabe absegnet, streng. Vor gut einem Jahr hat sich Restaurant-Betreiberin Nadine Müller von der „Station Burgsee“ um die Partnerschaft bemüht – und gestern gab es die Plakette.

Kindergerichte gehören auf die Speisekarte und mindestens zwei Speisen mit regionalen oder biologischen Hauptbestandteilen müssen ebenfalls angeboten werden. Dazu Einhaltung von Umweltstandards, wie beispielsweise Nutzung von Recyclingpapier oder Energiesparlampen, saubere Sanitäranlagen, gepflegte Außenanlagen und ein guter Gesamteindruck – um die Mindestzahl von 25 Punkten zu bekommen, schauen Jurymitglieder wie Christine Ilic oder Astrid Winkelmann genau hin. Das Punktekonto des Restaurants „Station Burgsee“ ist jetzt über Soll. Und so überreichte Susanne Hoffmeister, Sachgebietsleiterin Regionalentwicklung im Amt für das Biosphärereservat Schaalsee, Plakette und Urkunde an die Restaurant-Chefin. „Damit haben wir jetzt insgesamt 78 Partner. Angefangen haben wir 1998 mit drei“, sagt Susanne Hoffmeister. Fast von der ersten Stunde an dabei sind Bäckermeister Ulrich Klug aus Gadebusch und Catrin Schult vom gleichnamigen Ziegenhof in Rögnitz. Beide waren gestern auch zum Bahnhof gekommen, um ihre Verlängerungsurkunden für ihre Partnerschaft entgegen zu nehmen. Auch Detlef Mohr von der Schnuckenschäferei in Klein Salitz und Physiotherapeutin Gabriele Kardoff erfüllten einmal mehr die Auflagen für eine Verlängerung. „Bei diesen Verlängerungen müssen unsere Partner jedoch auf mindestens 35 Punkte kommen. Wir wollen damit erreichen, dass sich Qualität, Umweltfreundlichkeit und Regionalität auch ständig weiter entwickeln“, so Hoffmeister. Die Sachgebietsleiterin war gestern auch noch in Waschow, um für den südlichen Teil des Biosphärenreservates Verlängerungsurkunden auszugeben. Gastgeber dort war die Familie Zieger, die den Hof Schaalsee bewirtschaftet und sich auf die Zucht einer französischen Rinderrasse spezialisiert hat.

Gemeinsames Anliegen der Biosphärenreservatspartner ist es, die Schönheit und den Wert der Schaalseelandschaft zu erhalten und gleichzeitig für Bewohner und Gäste erlebbar zu machen. Die Plaketten gibt es beispielsweise für Ferienwohnungen, Gaststätten, Höfe und Hofläden, Kunsthandwerker oder touristische Angebote.
Hans Taken

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